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Qualitätswettbewerb „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres 2017“ entschieden

Brigl (Italien) erringt die höchste Punktzahl vor Lebert (Schweiz) und den beiden Drittplatzierten Rotra (Niederlande) und Englmayer (Österreich)

Frankfurt am Main, 8. Mai 2018 — Eine einheitlich hohe Qualität der Transport- und Logistikdienstleistungen und eine durchgehende Sendungsverfolgung zeichnen die CargoLine auch im europäischen Ausland aus. Die vielfältigen Anstrengungen ihrer Partner diesbezüglich honoriert und fördert die Stückgutkooperation alljährlich mit der Auszeichnung „Internationaler Partner des Jahres“, die auf einem detaillierten Kriterienkatalog basiert. Die höchste Punktzahl für 2017 erzielte das Südtiroler Transport- und Logistikunternehmen Brigl (Bozen). Lebert aus dem Schweizer Kreuzlingen belegte Platz zwei im Ranking. Den dritten Rang teilten sich punktgleich Rotra aus Doesburg (Niederlande) und Englmayer aus Wels (Österreich). Die Preisverleihung fand am 24. April im Rahmen des CargoLine-Europapartnertreffens in Sofia statt.

Vernetzung schafft Qualität

Mit dem ersten Platz wiederholte Brigl Spedition ihren Sieg aus dem Jahr 2015. Insbesondere in Bezug auf Datenqualität und Reaktionsgeschwindigkeit beziehungsweise -umfang bei Anfragen schnitt der Bozener Partner erneut hervorragend ab. Auch hinsichtlich des Vernetzungsgrads mit anderen CargoLinern, der der einheitlichen Netzwerkqualität zugutekommt, führte Brigl die Statistik an. Weiterhin trugen ein starkes Mengenwachstum und die konsequente Vermarktung der Kooperation in Südtirol zur Topposition bei.

Mit ihrem zweiten Rang gelang der Schweizer Lebert AG zum dritten Mal in Folge der Sprung aufs Siegertreppchen. Dank der besten Monitoringwerte unter allen Partnern lieferte der CargoLiner aus Kreuzlingen hervorragende Voraussetzungen für die lückenlose Sendungsverfolgung der im Übrigen stark gestiegenen Im- und Exportmengen. Ein überdurchschnittliches Engagement in den Arbeitskreisen sorgte zudem für die hohe Gesamtpunktzahl.

Mehrwert für Verlader

Platz drei teilten sich punktgleich Rotra aus den Niederlanden und Englmayer aus Österreich. Beide zeichnet aus, dass sie die Premiumprodukte der Stückgutkooperation 2017 am intensivsten nutzten und so ihren Kunden einen deutlichen Mehrwert boten. Zudem sind beide nach Brigl am besten vernetzt. Wie der Erst- und Zweitplatzierte wiesen sie darüber hinaus ein hohes Mengenwachstum auf, wobei Rotra vor allem die Anzahl der Beschaffungsaufträge aus Deutschland deutlich steigern konnte.

„Bei allen internationalen Partnern sehen wir darüber hinaus eine deutlich gestiegene Anzahl paneuropäischer Sendungen. Das belegt, dass sie untereinander immer stärker kooperieren und den europäischen Netzwerkgedanken leben. Für uns ist das ebenso wichtig wie ein grenzüberschreitend lückenloses Sendungsverfolgungssystem und einheitliche Qualitätsstandards“, freut sich der für die internationale Entwicklung zuständige CargoLine-Geschäftsführer Bernd Höppner.

Qualitative und quantitative Maßstäbe

Der Titelverleihung „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres“ liegen unter anderem folgende Bewertungskriterien zugrunde: Qualität des Schnittstellenscannings zur Packstückverfolgung, Entwicklung der Sendungsmengen, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation, Anwendung von CargoLine-Tools, Umsetzung des Corporate Designs des Verbunds und Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Markus Weber (Niederlassungsleiter Lebert, Schweiz), Andreas Goggi (Geschäftsführer Brigl, Italien), Machiel Roelofsen (geschäftsführender Gesellschafter, Rotra, Niederlande) und Gerald Ematinger (Mitglied der Geschäftsleitung, Englmayer, Österreich)
(Foto: CargoLine GmbH & Co. KG)

Geschäftsjahr 2017 verlief für CargoLine in allen Bereichen positiv

Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen.

Frankfurt am Main, 11. April 2018 — Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen. 9,28 Mio. Sendungen wurden innerhalb Deutschlands transportiert, 2,92 Mio. im europäischen Landverkehr. Der Anteil an B2C-Sendungen national betrug 13 Prozent (plus 1 Prozent).

„Unter den drei großen Stückgutkooperationen hierzulande sind wir die einzig wirklich mittelständische. Da jedes unserer Verbundunternehmen aus eigener Kraft seinen Geschäftserfolg sichern muss, legen wir besonderen Wert auf ein gesundes Wachstum und Ergebnisse, die uns Investitionen in Technik, IT und vor allem in die Belegschaft erlauben. Mit einem Plus von 1,5 Prozent sind wir hier gut unterwegs“, konstatiert Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, zufrieden.

Europäische Landverkehre und Mitarbeiterzahlen legen zu

Für einen Anstieg der europäischen Landverkehre sorgten 2017 unter anderem die Beschaffungslogistik aus und Transporte nach Österreich, Italien und Frankreich. Dabei fragten Verlader insbesondere den Fixterminservice NightLineEurope Fix nach (plus 34,8 Prozent).

Die Partner reagierten auf den Sendungszuwachs mit einer Ausweitung ihrer grenzüberschreitenden Direktverkehre von 269 auf 273. Diese ergänzen die ebenfalls gestiegenen 1.330 Direktverkehre innerhalb Deutschlands (2016: 1.314). Nur sieben Prozent aller Verkehre wickelt die Kooperation über Hub ab.

Auch in anderen Bereichen verzeichnet der Verbund ein Plus. So konnte er trotz des branchenweiten Personalmangels weitere Mitarbeiter – unter ihnen viele Auszubildende – für sich gewinnen (siehe Tabelle).

Regional und digital gut aufgestellt

Um auch zukünftig stabil zu wachsen, hat die Kooperation 2017 einige Weichen gestellt. Dazu gehören beispielsweise die Gründung der Tochtergesellschaft Gate56 Systemverkehre GmbH im Großraum Koblenz und die engere Zusammenarbeit mit Rhenus, die zum 1. Januar 2019 in einen Gesellschaftervertrag münden soll.

Doch auch in diesem Jahr hat CargoLine viel vor: So feiert der Verbund sein 25-jähriges Bestehen und zugleich eine Erfolgsgeschichte. „Möglich wurde diese einerseits durch das bewusste Festhalten an bestimmten Werten wie unsere einheitlichen Qualitätsstandards und Partnerschaftlichkeit“, erklärt Struck. „Anderseits sind wir stets mit der Zeit gegangen oder sind ihr gar etwas voraus.“ Dazu gehört, bestehende Dienstleistungen immer wieder anzupassen. Zum 1. März beispielsweise ergänzte der Verbund sein Angebot im Bereich B2C um weitere empfängerfreundliche Services. Außerdem schafft sein erweitertes Nahverkehrskonzept ab Mitte April zusätzliche Kapazitäten speziell in Zeiten erhöhten Sendungsaufkommens.

Mitte des Jahres geht ferner die neue modulare IT-Architektur der Kooperation an den Start, die den Abschied von einem einzigen Anbieter für alle zentralen IT-Anwendungen bedeutet. „Mit dieser grundlegenden Neustrukturierung unserer IT tragen wir der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung. Sie wird es uns ermöglichen, zukünftige Kundenanforderungen hinsichtlich Umfang und Schnelligkeit von Informationen kurzfristig und mit dem jeweils besten Anbieter pro Anwendung äußerst flexibel abzudecken. Erkenntnisse, die wir aus unserer Zusammenarbeit mit der Onlinespedition InstaFreight und dem Thinktank Garage 33 gewinnen, können wir so ebenfalls besser in konkrete Maßnahmen umsetzen“, so Struck.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2017)

2017 Veränderung zum Vorjahr
in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,2 Mio. + 1,5
– davon national 9,28 Mio. + 1.5
– davon europäische Landverkehre 2,92 Mio. + 1,4
Umsatz in Euro 1,38 Mrd. + 1,5
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 48
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.327 + 0,5
– davon Auszubildende 862 + 1,3
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.603 + 1,2
– davon national 1.330 + 1,2
– davon grenzüberschreitend 273 + 1,5

CargoLine zeichnet ihre „Partner des Jahres 2017“ aus

Koch International (Osnabrück) führt das Ranking vor Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) und Wackler (Wilsdruff) an

Frankfurt am Main, 20. März 2018 – Bis zum Ende war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch schlussendlich gelang es Koch International (Osnabrück), das jüngste Qualitätsranking „Partner des Jahres“ der CargoLine mit wenigen Punkten Vorsprung für sich zu entscheiden. Den zweiten Rang sicherte sich der Vorjahressieger Schmidt-Gevelsberg (Schwelm), den dritten Platz eroberte die Spedition Wackler (Wilsdruff).

„Koch International hat es geschafft, national wie international den Sendungsausgang zu steigern und trotz der starken täglichen Volumenschwankungen, die die Branche im letzten Jahr gekennzeichnet haben, die Zustellquote der Eingangssendungen sogar noch anzuheben. Zudem bringen sich die Führungskräfte durch ihre Mitwirkung in den CargoLine-Entscheidungsgremien und -Arbeitskreisen aktiv in die Gestaltung des Netzwerks ein. Das hat Extrapunkte im Ranking beschert“, lobt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

International auf Wachstumskurs
Den zweiten Rang bekleidet Schmidt-Gevelsberg (Schwelm). Die Spedition glänzte 2017 vor allem durch die Höhe der absoluten Sendungszahlen, die Mitarbeit in diversen Arbeitskreisen und dem seit Jahren sehr hohen Vernetzungsgrad mit anderen CargoLinern.

Letzteres zeichnet auch Wackler Wilsdruff aus. Die Spedition punktete darüber hinaus mit der Qualität der Schnittstellenscannung sowie der zügigen und akkuraten Umsetzung von CargoLine-Projekten.

„Obwohl alle Partner 2017 mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen hatten wie Sendungsvolatilität, häufige Staus und dem Mangel an Fahrern und Laderaum, haben sie unterm Strich das Leistungsniveau des Vorjahres gehalten und ihr Geschäft teils deutlich ausgebaut. Drei Partner konnten sich im Ranking sogar um beachtliche zehn beziehungsweise zwölf Plätze verbessern und unter die Top Ten vorstoßen. Solche Entwicklungen stärken das Netzwerk insgesamt“, freut sich Struck.

Messbare Kriterien
Zur Ermittlung der „Partner des Jahres“ bewertet CargoLine alljährlich Leistungen wie die Auslieferquote in vorgegebener Qualität und Zeit, die prozentuale Steigerung der Sendungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Franchisenehmer-Vollversammlung am 14. März in Hamburg statt.

Bildunterschrift:
(v.l.n.r.) Stellvertretend für ihre Unternehmen nahmen die Geschäftsführer Torsten Huberti und Burkhard Frese (beide Schmidt-Gevelsberg), Peter Beste (Koch International) und Niederlassungsleiter Markus Hecker (Wackler Wilsdruff) die Pokale für den
„CargoLine-Partner des Jahres 2017“ entgegen.
Foto: Hauke Hass/vor-ort-foto.de