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Mit neuer Scannertechnik ins Jahr 2021 – John Spedition investiert trotz Corona – und zwar in weitere Digitalisierung der Logistikprozesse

Die John Spedition GmbH investiert im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung erneut in die videogestützte Packstückverfolgung und rüstet ihren Speditionsterminal Indoor flächendeckend neu aus. Zum Einsatz kommt eine BLE-Ortung (Bluetooth Low Energie) zur Ortung von Funkscannern, Flurförderfahrzeugen und anderen Devices.

Bereits im Jahr 2009 spielte die John Spedition eine Vorreiterrolle im Bereich Ortungstechnologie. Dies geschah damals durch die Verwendung von Technologie auf W-LAN-Basis. Nun investiert man erneut in die zukunftssichere BLE-Real-Time-Ortung aus dem Hause PKE Deutschland GmbH in Köln. Damit geht das mittelständische Transport- und Logistikunternehmen den nächsten logischen Schritt und setzt die langjährige Zusammenarbeit mit der PKE fort. In diesem Zusammenhang investiert die John Spedition auch in die Modernisierung des Gesamtsystems und ist damit im Bereich Videotechnik bestens für die Zukunft gerüstet.

Udo Rieger, Vertriebsleiter des Logistics Competence Center der PKE in Köln fasst das neue System wie folgt zusammen:
„Der Vorteil der neuen Ortungstechnologie liegt eindeutig darin, dass im System keine aktive Tag-Platine mehr mit dem Scanner verbunden sein muss. Bei allen Scannern und anderen Devices mit Bluetooth 4.1 LE und höher liefert PKE eine industrietaugliche App, die auf dem Scanner installiert wird. Somit ist der Scanner dann über diese App im System zu orten. Dies erhöht die Systemverfügbarkeit und spart die Investition in Ortungstags und entsprechende Tag-Adapter zur Adaption an den Scanner.“

Über die Compact-Tags können auch Geräte und Produktionsmittel ohne integriertes Bluetooth, wie Stapler und Schnellläufer, im System zuverlässig geortet werden. Die batteriebetriebenen und äußerst robusten Tag’s sind nicht größer als eine 2 Euro-Münze und haben eine bewegungsabhängige Einsatzzeit von 3-4 Jahren. Im Vergleich zu herkömmlichen WLAN-Tags sind die BLE-Tags nicht nur langlebiger und genauer (bis auf 0,5 Meter), sondern auch fünfzehnmal so günstig. Gerade auch für mittelständische Unternehmen ein gutes Argument für den Wechsel.

Ramon Walter aus der Geschäftsführung der John Spedition GmbH sieht sich in seiner Entscheidung bestätigt und zeigt sich erfreut: „Wenn so durch die BLE-Real-Time-Ortung Wegeanalysen und Auslastungen von Staplern und Schnellläufern im System transparent im Live-Modus und in der Nachbetrachtung ausgewertet werden können, ist dies sicher ein gutes Hilfsmittel, um unsere Prozesse noch überprüfbarer zu machen und immer weiter für unsere Kunden zu optimieren.“

Von der BLE-Ortung profitieren nicht nur die Mitarbeiter, deren Arbeitsalltag signifikant erleichtert wird, sondern auch das Speditionsunternehmen, durch die bessere Kosteneffizienz und Kontrolle und nicht zuletzt der Kunde, der sich sicher sein kann, dass seine Frachtstücke noch sicherer und zuverlässiger den Bestimmungsort erreichen.

Bildquelle: INDUTRAX GmbH

75 Jahre John Spedition

Unsere Geschichte beginnt am 01.09.1945 mit sechs Lkw, jeder Menge Pioniergeist von Horst John und einer Belegschaft, die vor allem aus jungen Männern bestand, die nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg händeringend Arbeit suchten. Innerhalb kürzester Zeit wurden die ersten regelmäßigen Verkehre nach Berlin, Wuppertal und Frankfurt eingerichtet. Nach und nach konnte Horst John immer mehr Firmen in und um Fulda als Kunden gewinnen, sodass die Spedition und ihre Reichweite kontinuierlich wuchs.

Ein großer und wichtiger Schritt war 1993 der Umzug auf das heutige Firmengelände im Industriegebiet Rhön in Eichenzell, das uns Platz für weiteres Wachstum ermöglichte. Noch im selben Jahr gründete der damalige Geschäftsführer Klaus Schröder mit weiteren Speditionen die CargoLine, die inzwischen zu den größten Logistiknetzwerken Deutschlands zählt. Wir sind bis heute einer von 16 Gesellschaftern des Netzwerks. Damit stehen unseren Kunden dieselben logistischen und technischen Möglichleiten offen wie bei einem Konzern, gleichzeitig können sie sich weiterhin auf die persönliche Betreuung durch uns als Mittelständler und unsere „Geht nicht – gibt’s nicht“ Haltung verlassen.

In der Zukunft werden sich, insbesondere durch Corona, Lieferketten dauerhaft verändern. Vor allem der stark wachsende Onlinehandel erfordert den internationalen Ausbau unserer Dienstleistungen im B2C-Bereich. Dem sehen wir uns durch unser starkes europäisches Partnernetzwerk gewachsen.

Gerade die aktuelle Situation zeigt uns, wie wichtig die Digitalisierung ist und dass diese Entwicklung weiter beschleunigt werden muss. Vorausschauend hat die CargoLine schon zuvor daran gearbeitet, das Sendungsverfolgungssystem Cepra zu einem echten Kundenportal auszubauen. So bietet es nun unter anderem auch die Möglichkeit zur Dokumentenverwaltung, Berechnung des Frachtpreises und Abwicklung der kompletten Kommunikation zwischen unseren Kunden und uns auf einer einzigen Plattform. In Kürze wird darin auch die voraussichtliche Ankunftszeit ihrer Sendungen angezeigt, die sogenannte ETA – Estimated Time of Arrival.

Egal welche weiteren Herausforderungen kurz- oder langfristig auf uns zukommen: Wir sehen uns dafür gut aufgestellt. Das verdanken wir insbesondere unseren motivierten Mitarbeitern, die wir kontinuierlich aus- und weiterbilden. Denn Spedition wird nach wie vor von Menschen gemacht. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir unser Führungsteam um drei Personen erweitern konnten. Damit werden wir zum einen noch schlagkräftiger, zum anderen ist es ein Signal an die Mitarbeiter, dass wir so die Zukunft der John Spedition für viele weitere Jahre sichern.

 

Foto: Marzena Seidel

Statt Geschenken: Spedition John spendet für Hospizarbeit

„Wir sind davon überzeugt einen Verein zu unterstützen, der Menschen, die schwerst- oder sogar todkrank sind, in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, berichtet Birgit Bergemann, Geschäftsführerin der Spedition John in Eichenzell, die Beweggründe, in diesem Jahr für den Hospiz-Förderverein LebensWert Fulda zu spenden, statt Weihnachtspräsente zu verschenken.

Von links: Ute Sander, Wilfried Wanjek (beide Malteser), Oliver Troßbach (Spedition), Michael Brand, Birgit Bergemann, Frank Brüssow (Spedition), Silvia Hillenbrand (Hospiz-Förderverein) und Johann Goßmann (Spedition). Foto: Hospiz-Förderverein Fulda.

„Ganz besonders hat mich das Engagement der ehrenamtlichen Helfer beeindruckt und das ist nun auch die größte Motivation für mich, weshalb ich gerne auch künftig den Förderverein unterstützen möchte“, so Bergemann. „2500 Euro sind richtig viel Geld“, dankte der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins Fulda, Michael Brand: „Der Betrag kommt zu 100 Prozent dem ambulanten Kinderhospizdienst der Malteser in unserer Region zugute.“ Der Grundgedanke der Hospizarbeit beruht auf einer bejahenden Haltung zu Leben und Tod, so Brand: „Wir wollen gemeinsam das Menschliche stärken, wollen vor Ort die verschiedenen Angebote der Hospizarbeit fördern und bekannter machen.“

Schule macht Wirtschaft – Wirtschaft macht Schule

„Schule macht Wirtschaft– Wirtschaft macht Schule“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Industrie- und Handelskammer Fulda, Staatlichem Schulamt Fulda und Fuldaer Zeitung. Ergebnis des Projekts sind Berichte über die Firmen. Am 21.März.2018 hat im Rahmen dieses Projektes die Klasse 10c des Domgymnasiums Fulda die John Spedition besichtigt.